Wer sich diese Frage nie stellt, lebt ein geliehenes Leben
Shownotes
Wofür bist Du wirklich auf dieser Welt?
Nicht als philosophische Übung. Nicht als schöner Gedanke für zwischendurch.
Sondern ganz ehrlich — für Dich allein, ohne Publikum, ohne die Antwort, die Du geben solltest.
In dieser Folge stelle ich die Frage, die die meisten Menschen ihr ganzes Leben lang vermeiden. Nicht weil sie keine Antwort hätten. Sondern weil die ehrliche Antwort Konsequenzen hätte.
Was wäre, wenn Du nie existiert hättest? Was bleibt von Dir — wirklich? Und was lebst Du gerade, das eigentlich gar nicht Deins ist?
Wer sich diese Frage nie stellt, lebt ein geliehenes Leben. Zusammengesetzt aus Erwartungen, Gewohnheiten und dem stillen Gefühl: Da muss mehr sein.
Diese Folge ist für Dich, wenn Du das Rauschen kennst.
Instagram: @lauraruhland_official
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00:00:13: Zwischen Herz und Hirn.
00:00:15: Wir starten in die nächste Folge, warum wir hier sind und warum die meisten Menschen es nie herausfinden.
00:00:25: Und ich möchte diese Folge mit einer Szene beginnen.
00:00:28: Stell dir vor du sitzt an einem Dienstagabend auf deiner Couch.
00:00:33: Es ist eine zwanzig Uhr.
00:00:35: Du hast gegessen, du hast gearbeitet Du hast erledigt was zu erledigen war und der Tag war okay.
00:00:43: Er war nicht schlimm, er war vielleicht auch nicht besonders gut.
00:00:47: Er war einfach so einen Tag und dann ein Moment der Stille bevor du vielleicht den Handy rausnimmst und Videos anschaust oder Fernschaus oder was auch immer du machst.
00:01:01: am Abend ist da dieser kurze Gedanke.
00:01:06: Wofür eigentlich?
00:01:09: Nicht dramatisch, nicht laut fast schon flüstern aber er ist da Und viele Menschen schieben ihn einfach wieder weg.
00:01:16: Weil du vielleicht müde bist, weil da keiner einfacher Antwort hat wird's.
00:01:22: Morgen wieder weitergeht, weil morgen wieder ein neuer Tag kommt der erledigt werden muss und diese Folge soll für diesen Moment sein.
00:01:31: Für das Flüstern, dass vielleicht nicht genau so ist, vielleicht ist dein Flüstern ein bisschen anders aber für das Flüstern, dass du vielleicht schon viel zu lange überhört hast Ich glaube, dass die wichtigste Frage, die ein Mensch stellen kann auch die ist, die die meisten Menschen am konsequentesten vermeiden.
00:01:55: Warum bin ich hier?
00:01:59: Und das meine ich nicht im religiösen Sinne – ich meine es eher als einfach mal als Gedankenexperiment zuzulassen was bei dir los ist wenn du diese Frage stellst.
00:02:13: Es geht darum ganz konkret, was ist mein Beitrag?
00:02:18: Was ist das, wofür ich auf dieser Welt bin und was wäre anders wenn ich nie existiert hätte.
00:02:26: Und ich stelle diese Frage ganz bewusst nicht um Druck zu erzeugen!
00:02:30: Ich stelle sie weil ich überzeugt bin ein Mensch der diese Frage nie ehrlich beantwortet hat lebt immer ein geliehenes Leben Ein Leben, das aus den Erwartungen anderer zusammengesetzt wurde.
00:02:45: Aus gesellschaftlichen Skripten, aus dem was scheinbar vernünftig ist, was sicher ist und was sich gehört.
00:02:53: Und es ist kein schlechtes Leben mehr!
00:02:55: Das soll mal ganz klar sein, dass es absolut nicht schlecht.
00:02:58: Es geht auch gar nicht darum hier zu bewerten aber es ist einfach vielleicht nicht das, was wirklich deins ist.
00:03:03: Vielleicht nicht das... ...was India noch nach draußen möchte?
00:03:10: Und lass mich dir erzählen, wie das passiert.
00:03:13: Du wirst geboren und wir alle werden geboren Ja?
00:03:16: Und in dir ist etwas Wie eine Anlage in dir drin Eine Neigung ein Feuer.
00:03:22: wenn du so bist auch wenn ich das Wort normalerweise vermeide weil es viel zu oft schon genutzt wurde.
00:03:28: nenn es einfach mal dieses Ja, das was in dir drin ist.
00:03:33: Das was du mit auf diese Welt gebracht hast.
00:03:36: und als Kind weißt du noch was das ist.
00:03:38: Du weißt instinktiv was dich zum Leuchten bringt Was dich vergessen lässt wie spät es eigentlich ist In den Tag hinein zu leben Freude zu leben Was sich richtig anfühlt ohne dass sie jemand sagen muss warum.
00:03:54: Und dann beginnt die welt je beizubringen was wichtiges.
00:03:57: Die schule sagt matt ist wichtig Anpassung ist wichtig, gute Noten sind wichtig.
00:04:02: Die Familie sagt vielleicht, hey Sicherheit ist wichtig und ein anständiger Beruf ist wichtig.
00:04:07: Lernen was ordentliches?
00:04:09: Was die Leute denken ist wichtig!
00:04:11: Die Gesellschaft sagt Produktivität ist wichtig Optimierung ist wichtig Dein Marktwert ist wichtig.
00:04:19: Und nach, keine Ahnung, zwanzig dreißig vierzig Jahren dieser Konditionierungen, was glaubst du, ist dann mit dem was in dir war passiert.
00:04:32: Es ist nicht weg und das ist das Entscheidende, es ist nicht weggesitzt nur sehr leise und vielleicht überdeckt worden abtrainiert runtergedrückt.
00:04:44: aber wenn du in stillen Momenten in dich hochst und ich meine wirklich in dich hochst!
00:04:50: Nicht nur so ein bisschen sondern nicht oberflächlich sondern in der Tiefe dann ist es wahrscheinlich noch da.
00:04:55: Dieses Wissen, das älter ist als dein Verstand dieses Gefühl, dass sagt er dort entlang, das bin ich.
00:05:06: und jetzt ist ja die Frage warum verpassen die meisten Menschen ihr Leben?
00:05:09: Nicht weil sie böse sind nicht weil sie dumm sind, nicht weil Sie sich genug anstrengen oder nicht genug machen sondern weil sie nie gelernt haben, dass Anpassungen und Authentizität zwei verschiedene Richtungen sind Und weil Anpassung kurzfristig immer weniger wehtut.
00:05:29: Der Weg des geringsten Widerstands, es ist einfacher den Job zu behalten der sicher ist Es ist einfache in der Beziehung zu bleiben die vertraut ist und es ist einfach hat den Traum aufzuschieben als ihn zu wagen und vielleicht zu schaltern.
00:05:45: Und jede dieser Entscheidungen einzeln betrachtet das Nachvollziehbar vernünftig sogar, aber kommuniert über die Jahre Jahrzehnte ist es das Langsamste verschwinden dass es gibt.
00:06:00: und Es gibt einen Begriff in der Psychologie den ich sehr faszinierend finde.
00:06:05: Die erlernte Hilflosigkeit Die erlernte Hilflosigkeit.
00:06:11: Das Konzept kann ursprünglich aus Experimenten mit Tieren und ich möchte die Analogie sehr, sehr vorsichtig verwenden weil wir keine Tiere sind aber der Kern des Konzepts ist relevant.
00:06:22: Die Idee dahinter ist das um was es geht.
00:06:24: ja also wenn ein Lebewesen oft genug die Erfahrung macht dass seine Handlungen keine Wirkung haben Dass es nichts ändern kann egal was es tut dann hört es irgendwann auf zu versuchen Auch wenn die Situation sich verändert, also wenn das Außen sich verändert auch wenn der Käfig vielleicht auf einmal offen ist.
00:06:45: Es bleibt ihnen drin weil es nicht mehr glaubt dass draußen möglich ist dass es das gibt.
00:06:52: Ich sehe das bei Menschen immer wieder Menschen die irgendwann aufgehört haben zu träumen Nicht weil die Träume falsch waren sondern weil sie zu oft gehört haben Ja das geht nicht Das bist doch gar nicht.
00:07:03: du Sei mal realistisch.
00:07:05: Bist du dir wirklich sicher?
00:07:08: Und irgendwann haben sie es geglaubt.
00:07:13: Ich möchte jetzt was sagen, dass ich für eine der wichtigsten Erkenntnisse in meinem Leben halte.
00:07:22: Das Leben fragt dich nicht, ob du bereit bist.
00:07:26: Es wartet nicht bis deine Kinder groß sind und bis der Job sicherer ist, bis du dich stärker fühlst, bis der Moment irgendwann stimmt sondern das Leben läuft, das Leben ist jetzt jeden Tag unaufhörlich.
00:07:38: Und die Zeit, die du wartest ist Zeit, in der du nie mehr zurückbekommst.
00:07:43: und das es nicht gemeint um dich irgendwie unter Druck zu setzen ist es gemeint, um dich aufzuwecken.
00:07:49: Denn ich glaube Die meisten Menschen schlafen nicht körperlich Sie schlaffen innerlich sie hängen in einer Selbsthypnose sie gehen durch ihr Leben im Zustand der Betäubung Der so normal geworden ist dass sie nicht mehr als betäubungen erkennen weil es einfach das neue normal ist.
00:08:09: Und dann nennen wir es Erschöpfung oder Stress, oder Realismus.
00:08:13: aber eigentlich ist es Das Gefühl dass entsteht wenn man sich zu lange selbst nicht lebt.
00:08:23: und lasst mich dir von der frau erzählen ich nenne sie jetzt einfach mal Maria.
00:08:27: Das ist nicht ihr echter Name.
00:08:29: Maria kam zu mir, nachdem sie achtunddreißig Jahre lang das gemacht hatte was man von ihr erwartet hat.
00:08:35: Sie war eine super Schülerin, sie hatten ein super Studium und sie hatte einen sehr guten Job.
00:08:40: Nachher hat die Rolle einer perfekten, nahezu perfekte Mutter gespielt, war eine supere Ehefrau.
00:08:47: Und sie saß mir gegenüber und sagt hey ich weiß nicht wer ich bin!
00:08:52: Sie hat nicht gesagt ich bin unglücklich.
00:08:55: Sie hat auch nicht gesagt Ich will etwas anderes.
00:08:58: Sie hat gesagt, ich weiß nicht, wer ich bin.
00:09:02: Und das hat mich echt berührt, weil ... ja, jeder hat von uns seine eigene Geschichte.
00:09:07: Jeder von uns hat seine eigenen Pakete, die er mitbringt aus dem Leben und ... jetzt stell dir mal vor, thirty- acht Jahre lebt und keine Antwort auf die einfachste aller Fragen.
00:09:19: Wie bist du?
00:09:21: Nicht was tust du!
00:09:22: Nicht welche Rollenspielsthude trägst du, sondern wer bist
00:09:27: du?!
00:09:27: Wenn ich die Frage wäre, bist du.
00:09:30: Was wär deine Antwort?
00:09:32: Und ich möchte jetzt über das sprechen was Ich für den eigentlichen Sinn des Lebens halte.
00:09:36: Das muss nicht richtig sein.
00:09:38: auch hier wieder nimm dir einfach nur dass mit was Für dich gerade passt.
00:09:43: Es geht auch hier nicht darum religiöse Aussage zu machen.
00:09:45: es geht doch Nicht als philosophisches Manifest sondern als das was ich beobachte und Beobachtet habe wenn ich mit Menschen arbeite Die wirklich lebendig sind die es sich leben, die es für sich gerade machen.
00:09:58: Und ich glaube wir sind hier um uns selbst zu werden nicht um zu performen, nicht zu optimieren und nicht zu funktionieren sondern der Mensch zu werden, der in uns angelegt ist.
00:10:09: Das klingt einfach und gleichzeitig ist das schwerste überhaupt weil es bedeutet alles was uns nicht gehört loszulassen!
00:10:18: Die Masken, die Rollen vielleicht die Erwartungen, die Bilder die andere von uns haben oder wo wir glauben, die wir zu erfüllen haben.
00:10:27: Oder wie wir es sein sollten heutzutage auch mit Social Media was weiß ich?
00:10:31: Wo man vergleichsend ständig und ständig nicht genug zu sein Nicht schön genug zu sei nicht erfolgreich genug zu seien nicht genug getan zu haben und so weiter und sofort.
00:10:42: Und das ist einfach was finde dass was darunter liegt unterrollen unter Erwartungen anderer unabhängig vom außen Das, was in dir drin ist.
00:10:54: Was immer da war.
00:10:56: Was auf dich wartet seit dem Tag an den du auf diese Welt gekommen bist?
00:11:03: und weißt du was mich am meisten traurig macht?
00:11:05: Wenn ich an Menschen denke die ihr Leben verpassen das ist nicht weil sie vielleicht unglücklich sind sondern viel mehr dass sie nie wissen werden was möglich gewesen wäre welche version von ihnen selbst nie gelebt wurde welche beziehungen nie entstanden sind weil sie wirklich sie selbst waren, weil sie nie aus dem Herzen heraus aus der Liebe herausgelebt haben.
00:11:32: Weil wahrscheinlich irgendwelche Glaubenssätze, Emotion-Erfahrungen die nicht aufgeräumt sind und nicht aufgehäumte wurden darüber gelegen haben.
00:11:43: Welche Arbeit nie getan wurde, weil Sie nie gefragt haben was will ich eigentlich?
00:11:49: Das ungeborene Leben ist das tragische von allem Nichtes gescheiterte nicht.
00:11:54: Hey!
00:11:55: Ich habe es versucht aber hat vielleicht mal nicht geklappt.
00:11:58: Und das Erstaunliche ist ja einfach, es ist nie zu spät.
00:12:02: Das sage ich nicht als Aufmunterung oder sonst so was, um hier eine Floskel zu bringen, sondern als Gitterung – dass das Tatsache ist!
00:12:08: Was Händchen nicht lernen soll und Hans nimmt mir mehr?
00:12:11: Ist kein Fakt.
00:12:12: Unser Hirn ist neuropinologisch so aufgebaut, dass wir uns immer und fortwährend verändern.
00:12:17: Solange du Atmos, solange du hier bist besteht die Möglichkeit dich zu dir selbst zu drehen.
00:12:23: Nicht alles auf einmal, nicht dramatisch und ich muss jetzt übermorgen alles erreicht haben sondern mit einer Frage jeden Tag was davon ist wirklich meins?
00:12:37: Mit einem kleinen Schritt in Richtung der Antwort die dann kommt das ist genug dass es mehr als genug und das ist alles was es braucht und Ich möchte diese Folge mit etwas enden Dass ich mir selbst manchmal sage wenn ich vergesse warum mich Tue, was ich tue.
00:12:54: Du hast dieses Leben einmal.
00:12:58: Nicht das Drohen sondern als Geschenk!
00:13:01: Du hast diesen Körper einmal diese Zeit – dass hier und jetzt passiert genau einmal.
00:13:06: Diese Möglichkeit, genau der Mensch zu werden, der du werden kannst.
00:13:10: Und die Welt braucht dich nicht als Kopie von jemand anderem oder als ich versuche jemanden zu sein, der ich nicht bin oder mich in irgendwelche Schablonen zu pressen, die mir nicht
00:13:19: passen.".
00:13:21: Sie braucht die Version von dir, die existiert.
00:13:23: Wenn du aufhörst jemanden sein zu wollen der du nicht bist.
00:13:27: Dein wahres ich was in dir drin ist dein Ich Bin und Die Dinge die Du vielleicht schon lange kennst und Vielleicht immer wieder runter schlägst.
00:13:37: Es ist Zeit und es ist Zeit einfach aufzustehen Nicht irgendwann und nicht wenn irgendwelche Umstände besser sind sondern Im Hier- und Jetzt im Heute Zu Leben.
00:13:47: Und mit dem ersten Schritt Der Dir in den Sinn kommt Wenn du diese Folge angehört hast, geh los und mach kleine Schritte.
00:13:56: Jeden Tag ein kleines bisschen weiter!
00:14:00: Und vertraue dir... ...und vielleicht macht es manchmal auch Sinn jemanden sich an die Zeit zu nehmen, das hab ich mir gemacht.
00:14:08: Ich habe heute noch Mentoren, die mich begleiten um einfach auch mal Feedback zu haben um vielleicht dinde Flecken in mir zu entdecken.
00:14:15: und wenn du dir das wünschst dann meld dich gerne bei uns.
00:14:18: genau dafür sind wir angetreten Menschen dabei zu helfen, das Innere wieder nach außen zu holen.
00:14:26: Und die Dinge, die da vielleicht drüber gepackt wurden durch irgendwelche ... ja, Dinge im Außen, die vielleicht gar nicht deins sind, wiederzuentwickeln.
00:14:37: Dein inneres Ich wieder auszuwickeln aus dem was darüber drum rumgepackt wurde Ja Das war Zwischenherz und Hirn.
00:14:47: ich freue mich wenn du in der nächsten Folge wieder mit dabei bis wenn dir jemand einfällt, der genau das vielleicht gerade brauchen kann.
00:14:53: Dann freue ich mich sehr, wenn du meinen Podcast mit dieser Person teilst und da wünsche ich dir jetzt eine ganz wundervolle Woche.
00:14:58: nächsten Dienstag, sechs Uhr.
00:15:00: geht's weiter mit der nächsten folge!
00:15:02: Bis dann.
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